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Keimfreies Wasser zum Bekreuzigen in Kirchen

Berührungsloser Weihwasserspender aus Caritas-Werkstatt

Einen berührungslosen Weihwasserspender stellen die Caritas Betriebs- und Werkstätten der Städteregion Aachen her. Kirchenbesucher können sich damit während der Corona-Pandemie mit keimfreien Wasser segnen.

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Einen berührungslosen Weihwasserspender stellen die Caritas Betriebs- und Werkstätten der Städteregion Aachen her. Kirchenbesucher können sich damit während der Corona-Pandemie mit keimfreien Wasser segnen. Der Spender besteht aus einem Glasbehälter, den eine Stele aus Blaustein trägt.

Entwickelt hat das 1.600 Euro teure Modul der Betriebsleiter der Herzogenrather Werkstätte, Dirk Leifeld. Die eingebaute „smarte Technik“ von Desinfektions- oder Seifenspendern erfahre durch die Aufmachung „eine gewisse Werthaftigkeit“ und „Sinnhaftigkeit für die Kirche“, sagte der Maschinenbau-Ingenieur der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). In dem Projekt würden je nach Auftragslage vier bis fünf Beschäftigte mit Behinderungen arbeiten.

Woran das Weihwasser erinnert

Im Eingangsbereich katholischer Kirchen stehen traditionell Weihwasserbecken. Beim Betreten des Gotteshauses ist es Brauch, dass die Gläubigen die Finger ins Wasser tauchen und sich damit bekreuzigen. Das Weihwasser erinnert auch an die Taufe und damit die Aufnahme in das Christentum. Damit aus normalem Wasser Weihwasser wird, muss ein Priester es segnen. Wegen der Corona-Pandemie sind in den Kirchen derzeit die Weihwasserbecken entleert worden, um Ansteckungen zu verhindern.

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