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Gutachtergremium hat Projekte empfohlen

Land fördert Pilgerpark in Kevelaer mit 1,8 Millionen Euro

Ein Gesundheitszentrum mit Sole- und Pilgerpark soll in Kevelaer künftig das spirituelle Angebot des katholischen Wallfahrtsortes ergänzen. Dafür stellte das Land NRW nun 1,84 Millionen Euro zur Verfügung.

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Den Pilgertourismus in Kevelaer fördert das Land Nordrhein-Westfalen mit rund 1,84 Millionen Euro. Mit weiteren sechs Millionen Euro werden zudem vier Tourismusprojekte im Ruhrgebiet unterstützt. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) übergab am Montag in Düsseldorf die Bewilligungsbescheide.

Die Mittel fließen unter anderem in Netzwerk- und Vermarktungsprojekte der Industriekultur und in eine Verbesserung des radtouristischen Angebots im Ruhrgebiet, wie es hieß. In der Stadt Kevelaer soll ein Gesundheitszentrum mit Sole- und Pilgerpark errichtet werden und das spirituelle Angebot des katholischen Wallfahrtsortes ergänzen.

Zweitgrößter Wallfahrtsort Deutschlands

Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln, so das NRW-Wirtschaftsministerium. Im Rahmen des Projektaufrufs Erlebnis.NRW habe ein externes Gutachtergremium die Projekte im vergangenen Jahr zur Förderung empfohlen. Nordrhein-Westfalen verzeichnete im vergangenen Jahr 48,7 Millionen Übernachtungen, wie es hieß.

Die 28.000-Einwohner-Stadt Kevelaer gilt mit rund 800.000 Pilgern jährlich als die zweitgrößte katholische Wallfahrtsstätte Deutschlands nach dem bayerischen Altötting. Anziehungspunkt ist das Marienbild „Trösterin der Betrübten“ von 1641, der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Die örtliche Pfarrei und die Stadt streben an, dass die Kevelaer-Wallfahrt immaterielles Weltkulturerbe wird.

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