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Vom 17. März bis zum 28. April

Ostereier aus aller Welt im Museum Religio in Telgte

Das Westfälische Museum für religiöse Kultur „Relígio“ in Telgte präsentiert ab 17. März Teile einer Sammlung, die rund 4.000 Ostereier aus aller Welt umfasst. Die Schau zeige „religiöse Volkskunst auf kleinster Fläche“, hieß es.

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Das Westfälische Museum für religiöse Kultur „Relígio“ in Telgte präsentiert ab 17. März Teile einer Sammlung, die rund 4.000 Ostereier aus aller Welt umfasst. Darunter sind Exponate aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch Stücke aus Polen, Russland, Peru und Israel, teilt die Bischöfliche Pressestelle Münster mit.

Sogar Eier aus China und Japan erhielten einen Platz. Die Schau zeige „religiöse Volkskunst auf kleinster Fläche“, so die stellvertretende Museumsleiterin Kristin Kube. Die Ausstellung „Frohe Ostern! Ostereier aus aller Welt“ läuft bis 28. April.

Eier aus 70 Regionen

Die Eier stammen den Angaben zufolge aus dem Fundus einer Privatsammlerin aus dem niedersächsischen Loccum. 3.000 davon seien 2017 in den Besitz des Museums gekommen.

Die Exponate stammten aus 70 Regionen der Welt. Mit dabei seien winzige Singvogeleier und große Straußeneier, die alle von der Sammlerin verziert worden seien. „Wir haben gebatikte Eier, mit Wachsauflage versehene und gekratzte Eier und sogar Ostereier, auf denen ganze Texte geschrieben wurden“, erläuterte Kube.

Was das Ei bedeutet

Das Museum kündigte mehrere Veranstaltungen zur Ausstellung an. So können am 23. und 24. März Kinder und Erwachsene für einen Kostenbeitrag von drei Euro Ostereier mit alten Techniken wie Wachsbatik, Kratztechnik und Färben verzieren. Am 6. April sind Ostereierkünstler zu Gast; Besucher können ihnen bei der Arbeit zusehen. Am 14. und 21. April sind öffentliche Führungen geplant; Zusatzkosten 2,50 Euro.

Geöffnet dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr, Eintritt 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 20. Lebensjahr frei. Weitere Informationen auf der Internetseite des Museums.

In der christlichen Theologie gilt das Ei als Symbol der Auferstehung. Dass Eier in der vorösterlichen Zeit gefärbt wurden, hatte auch praktische Gründe: In der Fastenzeit durften Katholiken keine Eier essen. Sie wurden deshalb hartgekocht, was sie mehrere Wochen haltbar machte. Um ältere von jüngeren Eiern zu unterscheiden, färbte man sie unterschiedlich.

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