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„Sie denken, ich bin der Arzt, der zum Impfen kommt“

Papst: Kinder verwechseln mich manchmal mit einem Arzt

Papst Franziskus erlebt nach eigenen Worten gelegentlich Missverständnisse, wenn er in seinem weißen Gewand Kinderstationen in Krankenhäusern besucht. Manche Kinder fingen an zu weinen: „Sie denken, ich bin der Arzt, der zum Impfen kommt.“

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Papst Franziskus erlebt nach eigenen Worten gelegentlich Missverständnisse, wenn er in seinem weißen Gewand Kinderstationen in Krankenhäusern besucht. Manche der Kleinen fingen dann an zu weinen und ängstigten sich. „Sie denken, ich bin der Arzt, der zum Impfen kommt“, sagte Franziskus bei einem Treffen mit jungen Patienten der vatikanischen Kinderklinik „Bambino Gesu“. Davon berichtete das vatikanische Presseamt am Dienstag.

„Dann streichle ich sie zweimal, und sie beruhigen sich“, sagte der Papst weiter. Zärtlichkeit sei die wichtigste Medizin – und viel zu teuer, fuhr er fort: „Um sie zu geben, musst du alles reintun, dein ganzes Herz, all deine Liebe.“ Die vatikanische Kinderklinik sei Zeugnis dieser Menschlichkeit: „Sie ist ein katholisches Krankenhaus, und um katholisch zu sein, musst du zuerst menschlich sein.“

Den Hubschrauberlandeplatz in den vatikanischen Gärten habe inzwischen die Leiterin von „Bambino Gesu“ in Beschlag genommen, scherzte Franziskus. Dort kämen Notfallpatienten an, um in die wenige hundert Meter entfernte Klinik gebracht zu werden. Der Papst selbst hat die Zahl seiner Helikopterflüge merklich reduziert.

Franziskus hatte am Montagnachmittag junge Patienten aus „Bambino Gesu“ gemeinsam mit deren Eltern und Ärzten empfangen. Das Presseamt veröffentlichte die frei gehaltenen Grußworte des Papstes am Dienstag.

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