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Kirche+Leben Lexikon

Selige Maria Droste zu Vischering - wer war das?

Kirche+Leben Lexikon Maria Droste zu Vischering

Im Erbdrostenhof zu Münster 1863 geboren, wuchs Maria Droste zu Vischering auf Schloss Darfeld auf. Bereits mit 15 Jahren soll sie sich dazu berufen gefühlt haben, in einen Orden einzutreten. Drei Jahre verbrachte sie in einem Internat der Sacré-Coeur-Schwestern in Riedenburg.

 

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Im Erbdrostenhof zu Münster 1863 geboren, wuchs Maria Droste zu Vischering auf Schloss Darfeld auf. Bereits mit 15 Jahren soll sie sich dazu berufen gefühlt haben, in einen Orden einzutreten. Drei Jahre verbrachte sie in einem Internat der Sacré-Coeur-Schwestern in Riedenburg.

In dieser Zeit verstärkte sich ihr Wunsch, zu einer Ordensgemeinschaft zu gehören: "Der liebe Heiland will das ganze Herz oder nichts", so ihre Überzeugung. 1888 tritt sie in das Kloster der Schwestern zum Guten Hirten in Münster-Mauritz ein und erhält den Ordensnamen Maria vom Göttlichen Herzen.

Sorge um in Not geratene Mädchen

Namensbedeutung:
 "Maria" ist hebräisch. Der Name wird meist mit "die von Gott Geliebte" übersetzt.

Als Ordensfrau wird ihr die Sorge um Mädchen und junge Frauen die in Armut und Prostitution gedrängt wurden zur Lebensaufgabe.

1894 wird Schwester Maria nach Portugal gesandt, um in Porto das dortige Kloster vom Guten Hirten als Oberin zu leiten. Über hundert junge Frauen, die auf der Straße leben mussten und sich nur durch Diebstahl und Prostitution ihr Überleben sichern konnten, nahmen die dortigen Schwestern in ihre Klostergebäude auf.

Mystische Visionen

Namensableitungen:
Von "Maria" lassen sich folgende Namen ableiten: Marie, Mareike, Mariel, Marietta, Marilyn, Marile, Marisa, Marita, Marion, Marja, Mirja, Mirjam, Marijam.

Schwester Droste zu Vischering ist auch als Mystikerin bekannt. In einer Vision, berichtet sie, sei ihr der Wunsch vorgetragen worden, dass die ganze Welt dem Herzen Jesu geweiht werden solle. Papst Leo XIII. folgte der Anregung Marias und nahm die Weihe im Jahre 1899 tatsächlich vor. Schwester Maria erlebte jedoch den Festtag selbst nicht mehr, da sie am Vorabend im Alter von 35 Jahren starb. Bereits seit 1896 litt Maria an einer schweren Rückenmarksentzündung.

Ihr Grab befindet sich in der Kirche des Klosters der Schwestern zum Guten Hirten in Ermesinde (Porto). Am 1. November 1975 wurde sie durch Papst Paul VI. selig gesprochen. Der Gedenktag der Seligen der am 8. Juni.

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